KAUM EINER WIRD SICH NOCH ERINNERN / URI DAMALS - EIN EPILOG


DieAndereZeit.jpg
schaermueser.jpg

Eine künstlerische Annäherung an Karl Itens Buch (1984) in Form einer Zeitung

Versand im Urner Wochenblatt
4. Mai. 2019

Vernissage
5. Mai. 2019, 14h, Güterbrücke rechts der
SGV Schiffstation, Flüelen

Offenes Atelier
5. Mai.2019, nach der Vernissage
25. Mai. 2019, 17 – 20h
26. Mai. 2019, 15 – 18h
Halle 6, Bahnhofstrasse 16, Flüelen

Güterbrücke Flüelen / Vernissage

Güterbrücke Flüelen / Vernissage

Zum Projekt:

Was ist es, das uns an alten Fotografien auf unheimliche Art und Weise trifft? Kann man Geister bannen? 

Die Arbeit „Kaum einer wird sich noch erinnern“ bezieht sich auf den populären Band Uri damals, Photographien und Zeitdokumente 1855–1925 von Karl Iten. Die Künstlerin Nathalie Bissig interpretiert darin ausgewählte Bilder fotografisch neu. Dabei werden – wie oft in ihren Werken – Gesichter zu schemenhaften Puppenköpfen und Landschaften zur Kulisse.

Ergänzend dazu nähert sich Tobias Büchi in einem Essay anhand einer Auseinandersetzung mit Karl Itens Büchern, dem Fortschritt im Verkehrswesen des Kantons Uri, den Traditionen und Bräuchen wie dem Masken- und dem Arme Seelen Kult und schliesslich dem Unheimlichen in Nathalie Bissigs Schaffen.

Diese Publikation wird am 4. Mai 2019 als Beilage des Urner Wochenblatts an über 12’000 Haushalte gesandt und soll als Addendum zu Uri damals fungieren – mit der Möglichkeit, ein Zwiegespräch über damals und heute zu eröffnen und das Identitätsstiftende dieser Bilder neu zu verhandeln.

Die Vernissage auf dem Föhnsteg in Flüelen wird von der Theatertruppe der Kantonalen Mittelschule Uri unter Leitung von Matteo Schenardi begleitet. Die Originalmasken aus dem Projekt von Nathalie Bissig werden dabei performativ bespielt. Im Anschluss an die Vernissage lässt sich das Atelier in Flüelen besichtigten. 

Bestellungen: bissig@bissig.cc / 078 611 08 62 / Pro Exemplar 20.- + Porto 2.-  

Das Projekt ist Teil des Kulturprojekts “Die andere Zeit” von der Albert Koechlin Stiftung. Diese findet vom 16.April - 29.Mai 2019 in der Innerschweiz statt.

Uri damals_Atelier_DSCF8117.jpg
DSCF6984 2.jpg
DSCF9379.jpg

Mitwirkende:
Konzept, Projektleitung, Fotografie: Nathalie Bissig / Essay: Tobias Büchi / Grafik: Sarah Infanger / Druck: Gisler 1843 AG, Altdorf / Vertrieb: Urner Wochenblatt / Begleitung Vernissage: Theatertruppe der Kantonalen Mittelschule Uri unter der Leitung von Matteo Schenardi

Das Projekt wird Unterstütz von:
Albert Koechlin Stiftung, Casimir Eigensatz Stiftung, Dätwyler Stiftung, Erna&Curt Burgauer Stiftung, Otto Gamma Stiftung, Kanton Uri, Gemeinde Altdorf, Koorporation Uri, BIKA AG, Basler Versicherung, EWA, Gisler 1843 AG, Urner Wochenblatt, Stiftung Toggäli Bewegung Uri